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Robert Koch Institut stärkt queere Arbeit in Studie

Das Robert Koch Institut (RKI) ist nicht nur bei COVID-19 eine wichtige Einrichtung. Auch hat sich das RKI intensiv in einer jüngst veröffentlichten Studie mit der gesundheitlichen Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen befasst. Die Studie zeigt, dass Menschen, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität von der heterosexuellen sowie cis- oder dyadisch-geschlechtlichen Norm abweicht, nach wie vor mit Diskriminierung zu kämpfen haben, die auch zu psychischen Belastungen führen können.

Das RKI kommt hier zu dem Schluss:

„Das Geschlecht beziehungsweise die sexuelle Orientierung selbst sind nicht ursächlich für höhere Prävalenzen von Depressivität und Suizidalität. Vielmehr sind mangelnde Akzeptanz, Diskriminierung und Gewalterfahrungen psychisch belastend und können zu Erkrankungen führen.“

Robert Koch Institut: Journal of Health Monitoring | S1/2020 | Gesundheitliche Lage LSBTI

Außerdem wird in der Studie sehr deutlich hervorgehoben, dass

„[d]er Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Lebenserfahrungen und Interessen, sowie gemeinsame Aktivitäten, […] das psychische Wohlbefinden positiv beeinflussen [können].“


Robert Koch Institut: Journal of Health Monitoring | S1/2020 | Gesundheitliche Lage LSBTI

Und genau hier setzt SCHLAU Dortmund an. Durch die persönlichen Erfahrungen unserer Teamer*innen, die selbst der LGBTIQ+ Community angehören und in unseren Workshops über ihre eigene Biographie sprechen, erfahren Jugendliche aus erster Hand, dass Vielfalt keine Bedrohung sondern eine Bereicherung ist. SCHLAU setzt sich für die Akzeptanz von queeren Menschen und gegen Diskriminierungen verschiedenster Formen ein. Infos dazu sind hier zu finden.

Quelle: Link zur Studie des RKI

Erläuterungen/Glossar:

  • Cis-geschlechtlich: Menschen sind cis, die sich selbst mit dem von außen bzw. bei Geburt zugeschriebenen Geschlecht identifizieren. Man wird z.B. als Frau wahrgenommen und sieht sich auch selbst so. Cis ist das Gegenstück zu Trans*.
  • Dyadisch: Als dyadisch werden Menschen bezeichnet, deren Körper in eine eindeutige medizinische Norm von männlich bzw. weiblich passen. Das Gegenstück zu dyadisch ist inter*.

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